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Der Schützenverband Pellenz und seine Bruderschaften

wappen vb trans

Vereine im Bezirksverband Mitglied seit
St. Sebastianus, Alzheim 16.01.1966
St. Hubertus, Bell 16.01.1966
St. Sebastianus, Ettringen 16.01.1966
St. Sebastianus, Hausen 16.01.1966
St. Hubertus, Kottenheim 10.02.1980
St. Sebastianus, Kruft 16.01.1966
St. Hubertus, Miesenheim 16.01.1966
St. Sebastianus, Nickenich 16.01.1966
St. Hubertus, Niedermendig 16.01.1966
St. Sebastianus, Obermendig 16.01.1966
St. Hubertus, Plaidt 16.01.1966
St. Hubertus, Rieden 16.01.1966
St. Sebastianus, St. Johann 10.03.1966
St. Johannes, Thür 29.01.1984
St. Hubertus, Wehr 16.01.1966

Historisches

Im Jahre 1926 wurde erstmalig der Schützenbund Pellenzia gegründet. Er bestand aus 12 Bruderschaften, die sich 1932 der neugegründeten Erzbruderschaft Maria Laach anschlossen. Durch Zwang wurden der Pellenzia Bund und die Erzbruderschaft Maria Laach in der NS-Diktatur der NS-Schützenvereinigung unterstellt.

Nach dem Krieg schloss man sich dem neugegründeten Bezirksverband Maria Laach an. Aufgrund interner Auseinandersetzungenspalteten sich 1965 neun Bruderschaften ab und gründeten am 16.Januar 1966 den Bezirksverband Pellenz. Als Wahrzeichen wählte man die altehrwürdige Wallfahrtskirche "Fraukirch" im Herzen der Pellenz, wie diese Region im Erbvertrag von 1432 Köln-Trier umschrieben wurde. Am 10.03.1966 schlossen sich 4 weitere Bruderschaften dem Pellenzbund an. Es folgte im Jahre 1980 und 1983 je eine Bruderschaft, so dass der Schützenbezirksverband Pellenz heute aus 15 Bruderschaften besteht.

Er umfasst derzeit 1328 Mitglieder. Dazu zählen 237 Schützenschwestern und 203 Jugendliche. Unser Bezirksverband ist einer der aktivsten Bezirke im Diözesanverband Trier. Dies beweisen nicht nur die sportlichen Erfolge1) unserer Mitglieder, sondern auch die Präsenz bei allen regionalen und überregionalen Veranstaltungen. Dass unsere Schützenschwestern diese Aufgaben mittragen und unterstützen bedeutet uns sehr viel, da von unserem Bezirksverband damals wichtige Impulse zur vollen Anerkennung und Eingliederung der Schützenschwestern im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgingen. Die Jugendarbeit liegt uns besonders am Herzen. Zahlreiche Aktivitäten wie z.B. die Durchführung eines jährlichen Zeltlagers sollen die gemeinschaftlichen Interessen fördern. Unser Motto "Wer die Jugend hat, hat die Zukunft" wird von unserem Bundesmeister immer wieder mit Nachdruck betont.

 

Unsere Standarte

standarte1

Seite 1: Schutzheilige unserer Bruderschaften St. Hubertus, St. Sebastianus und St. Johannes sowie die in der Pellenz gelegene Wallfahrtskirche "Fraukirch"

standarte2

Seite 2: Geländekarte in der die Mitgliedsvereine liegen sowie die Stadtwappen der Orte der Mitgliedsvereine des Pellenzbundes

 

Ehrenurkunde verliehen

fahnenehrungNach vielen Überlegungen und Planungen hatte es der Bezirksverband Pellenz geschafft. Eine neue Standarte konnte durch Domkapitular und Diözesanpräses Stephan Schwarz geweiht und dem Beziksverband Pellenz übergeben werden. Taufpaten waren die Frauensprecherin des Bezirkes Annegret Maurer und die Diözesandamenreferentin Irene Rausch.

Als Motiv hatte sich der Verband die Darstellung der Mitgliedsvereine und der Region mit der Wallfahrtskirche Fraukirch als Wahrzeichen des Pellenzbundes ausgewählt.

Nachdem die Ausschreibung des Bundesfestes in Hövelhof veröffentlicht wurde, war klar, dass der Bezirksverband Pellenz an dem Fahnenwettbewerb teilnehmen möchte. Im Auftrag des Bundesmeisters Jürgen Rausch erstellte Ulrich Eckhard die Bewerbung für den Wettbewerb. Schon kurz nach der Ankunft in Hövelhof wurde angedeutet, dass wir die Siegerehrung auf keinen Fall verpassen sollten.

Dies freute den Bezirksverband umso mehr, konnte er doch bereits mit Peter Morhardt den Schützenkönig der Diözese Trier stellen. In der Klasse 3 (Herstellungsjahr 1950 - 2000) konnte der erste Platz belegt werden. Neben einer Ehrenurkunde für die schönste und traditionsreichste Vereinsfahne / Standarte erhielt der Bezirk einen Fahnennagel für die Teilnahme sowie einen Sachpreis, der mit Freude eingeladen und mit in die Eifel gefahren wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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